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Iss gut!

Heiße Tipps und kalter Kaffee für Genießer

Beethoven hatte sein Syphon, Oma ihre Blümchenkanne und James Bond die coole Chemex. Sie alle liebten Brühkaffee - wie viele auch heute wieder. Alte Techniken werden in neuen, eleganten Formen zelebriert. Peter Dorndorf, Kaffeeröster und -sommelier aus Leipzig, kennt allein 14 Zubereitungsarten. Einige davon will der Betreiber der „Brühbar“ auf der Iss gut! vorstellen.

GastroSpiegel, 15.10.2015 - Köstlicher Duft von frischen Kaffeebohnen strömt aus Peter Dorndorfs „Brühbar“ in Leipzigs Szene-Stadtteil Plagwitz. Doch lange darf die Ladentür nicht offen bleiben, denn der Kaffee röstet gerade. „Schon geringfügige Veränderungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen das Ergebnis“, sagt der Experte, die Maschine fest im Blick. Wie lange und wie intensiv sie arbeiten darf, hänge sowohl von Qualität und Sorte der rohen Bohnen ab als auch davon, wie der Kaffee letztlich schmecken soll. „16,5 Minuten und 215 Grad Celsius sind die maximalen Werte. Zum Vergleich: Industriell wird Kaffee zwei bis drei Minuten bei 500 bis 600 Grad geröstet - Parameter, bei denen sich die vielfältigen Aromen des Kaffees nicht entwickeln können. Das Ergebnis sind unter anderem unangenehme, teils sogar unbekömmliche Säuren“, so der Kaffeeliebhaber.

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