Internorga Zukunftspreis 2026
Entschlossen in die Zukunft: Innovationen mit Weitblick
Am 13. März 2026 heißt es wieder: Bühne frei für die Nominierten des diesjährigen Internorga Zukunftspreises. So unterschiedlich die Bewerbungen für den begehrten Innovationspreis auch sind, so versprechen sie Jurymitglied und Trendforscherin Hanni Rützler zufolge jedoch alle eines: „Die hohe Anzahl an beeindruckenden Bewerbungen sowie die Kreativität, Innovationskraft und Vielfalt der Nominierten zeigen eindrucksvoll, welch enormes Potenzial für eine zukunftsfähige Entwicklung im Hospitality- und Foodservice-Markt steckt.“ Sie alle machten deutlich, dass sich die Branche den aktuellen Herausforderungen „entschlossen, mutig und lösungsorientiert“ entgegenstelle und den Willen zeige, die Zukunft gemeinsam zu gestalten, betont Rützler.
Unterstützen, entlasten und verbinden
Dabei sind die Ideen, um den Außer-Haus-Markt zukunftsfähig aufzustellen, ebenso wie vielfältig wie vielsprechend. Im Bereich „Technik & Ausstattung“ präsentieren beispielweise die nominierten Unternehmen, wie Digitalisierung und Robotik sowohl Gäste als auch Mitarbeiter inklusiv unterstützen und entlasten können. Zu den Bewerben gehören hier unter anderem die Unternehmen Goodbytz – mit der autonomen Roboterlösung für frisch gekochte Speisen in der Gastronomie sowie Gemeinschaftsverpflegung – und der Kaffeemaschinenhersteller Schaerer Deutschland.
Letztgenannter zeigt ein neues Produktdesign der Kaffeevollautomaten, das speziell für Rollstuhlfahrer entwickelt wurde und diesen eine barrierefreie Selbstbedienung ermöglichen soll. Dritter Bewerber in dieser Kategorie ist das Unternehmen We-Wash mit einem digitalen Abrechnungssystem für Waschmaschinen in Gemeinschaftsbereichen.
Doch auch die weiteren Kategorien der Auszeichnung im Rahmen der Fachmesse haben für das Gastgewerbe einiges zu bieten: In der Kategorie „Nahrungsmittel & Getränke“ geben das regional produzierte Fruchtpüree Spirulina als funktionale B2B-Zutat, das sich in Sekunden in ein Heißgetränk verwandelt, und Koji-fermentierte Geschmackskonzentrate aus Bio-Reststoffen einen Einblick in die Ernährung von morgen. Die Kategorie „Gastronomie & Hotellerie“ präsentiert zudem mit individualisierbaren Plant-based-Konzepten, gelebter Inklusion und nachhaltiger Care-Gastronomie, wie Innovation Genuss, Effizienz und Verantwortung im Außer-Haus-Markt neu verbindet.
Verleihung auf der Open Stage
Welche der insgesamt neun Bewerber schließlich den Preis für die vielversprechendste Neuheit bekommen, entscheidet sich am 13. März um 12 Uhr bei der Verleihung auf der Open Stage der Internorga. Die genannten Bewerber aus dem Bereich „Technik & Ausstattung“ konkurrieren dabei mit den Unternehmen Algenwerk, Pomom, Reduced APS, Founding Restaurants, Impact Concept und der Servicegemeinschaft Nordbaden. Zu den unabhängigen Jurymitgliedern zählen neben Trendforscherin Rützler auch der Wissenschaftler J. Daniel Dahm, Diplom-Ingenieur Carl-Otto Gensch und Ernährungswissenschaftler Rainer Roehl.
Über den Internorga Zukunftspreis
Der Internorga Zukunftspreis wird seit 2011 verliehen und zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für zukunftsweisende Geschäftsmodelle im Außer-Haus-Markt, national wie international. Zusammen mit dem Next Chef Award und dem Deutschen Gastro-Gründerpreis schafft er auf der Hamburger Fachmesse eine Bühne für branchenrelevante Talente, Ideen und Innovationen.