Recup

Jubiläum mit neuem Markenauftritt
Rund 20.000 Partnerbetriebe zählt Recup nach eigenen Angaben inzwischen und bezeichnet sich selbst als „Deutschlands größtes Mehrwegsystem“. Zehn Jahre nach der Gründung positioniert das Unternehmen die eigene Marke neu. Hierbei bleiben die bekanntesten Elemente der Marke erhalten, allen voran der Farbton mint. Für Partnerbetriebe ändert sich am System nichts: Rückgabelogik, monatlicher Nutzungsbeitrag und die eingespielten Abläufe am POS bleiben demnach bestehen.
Wiedererkennungswert steigern
Verändert haben sich einige visuelle Elemente: Aus dem bisherigen Kreis-Logo wird ein Schriftzug mit mehr Raum für die Marke. Der neue Claim „There you go“ knüpft an den Moment am Tresen an, wenn Speisen und Getränke im Mehrweg-Produkt an die Kundschaft übergeben werden. Dieser wird ergänzt um das neue Element „Smile“, das Leichtigkeit und Flow der neuen Marktpositionierung auf den Becher bringt.
„Der neue Markenauftritt ist eine Weiterentwicklung von Recup, bei der wir unseren Werten treu bleiben. Für unsere Partnerbetriebe heißt das vor allem: Mehr Wiedererkennung am POS, ohne dass sich am Ablauf etwas ändert“, sagt Geschäftsführer Philipp Goos. Die Gäste sollten Recup nicht mehr in erster Linie als nachhaltige Alternative wahrnehmen, sondern die Marke solle zum selbstverständlichen Teil im Alltag werden.
Pizzabox schließt Verpackungslücke
Der Recup-Becher (300 ml) ist das erste Produkt im neuen Design, alle weiteren Produkte folgen Schritt für Schritt – auch die Stadteditionen. Neues und altes Design laufen dabei laut Anbieter problemlos parallel im System und müssen nicht ausgetauscht werden. Ergänzt wird das Sortiment um zwei Neuprodukte: Die „Bowl eckig“ mit Trennsteg und zwei Kammern ist durch eine hohe Füllmenge und Form für Gerichte der deutschen und österreichischen Küche geeignet. Außerdem schließt die neue „Pizzabox“ mit 33 Zentimeter Durchmesser eine Lücke im Mehrwegmarkt und bietet ausreichend Platz – ob neapolitanisch mit dickem Rand oder dünn und kross gebacken.
Auf eine namentliche Unterscheidung der verschiedenen Mehrweg-Produkte „Recup“ und „Rebowl“ wird künftig verzichtet. Die Becher, Bowls und Pizzabox werden ab sofort einheitlich unter der Marke „Recup“ geführt.
QR-Codes für Rückgabeautomaten und Aktionen
Zudem wird das gesamte Produktportfolio schrittweise serialisiert. Alle Neuprodukte sind mit einem QR-Code ausgestattet, durch den sich das Unternehmen auf künftige regulatorische Anforderungen der PPWR vorbereitet. Produkte, die bereits im Umlauf sind, werden bei Rücksendung an Recup nachgerüstet.
Zudem soll die Serialisierung neue Formen der Konsumentenaktivierung ermöglichen, wie etwa Gewinnspiele. Durch die individuellen Codes können Becher auch in Kassensysteme eingelesen und eine präzisere Auswertung ermöglicht werden. Ebenso kann die Codierung Vorteile für Rückgabeautomaten-Lösungen bieten, wie sie bereits erfolgreich in der Betriebsgastronomie eingesetzt werden oder bei Projekten im öffentlichen Raum wie am Viktualienmarkt in München.






