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 |  Sören Nolte  |  Branchen-News

Brita-Gruppe

Vor 60 Jahren gegründet, zählt Brita mit Hauptsitz in Taunusstein bei Wiesbaden heute zu den führenden Unternehmen der Wasseroptimierung. Foto: Brita Group

Wasseroptimierer im Jubiläumsjahr auf Wachstumskurs

26.08.2026 – Im Juli 2026 feierte Brita das 60-jährige Firmenjubiläum und gab für das zurückliegende Geschäftsjahr ein Rekordergebnis bekannt.

1966 gründete Heinz Hankammer Brita mit der Idee, Wasser besser zu machen. In den vergangenen sechs Jahrzehnten entwickelte sich die Firma von einer kleinen Werkstatt zu einem globalen Unternehmen, die den Markt für Trinkwasseroptimierung maßgeblich mitprägt. Das spiegelt sich auch in der Geschäftsentwicklung. So erzielte die Gruppe im Jahr 2025 einen Umsatz von 759 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist damit laut Mitteilung ein Rekordergebnis.

Das Familienunternehmen ist mit 27 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften, Betriebsstätten, Beteiligungen sowie Vertriebs- und Industriepartnern in 70 Ländern aktiv. 81 Prozent des Umsatzes wurden zuletzt außerhalb des deutschen Heimatmarkts erwirtschaftet. Welcher Anteil am Gruppen-Umsatz in den einzelnen Gesellschaften und Geschäftsbereich erzielt wurde, weist das Unternehmen in der Mitteilung nicht aus.

Emotionale Lifestyle-Marke etablieren

Wachstum zeigt sich auch in der Belegschaft: Ende 2025 wurden weltweit 2.545 Mitarbeiter beschäftigt, davon 1.368 in Deutschland. Auf Mitarbeiterzufriedenheit legt der Wasseroptimierer nach eigenen Angaben großen Wert. Laut einer weltweiten Befragung, an der 86 Prozent der Mitarbeiter teilnahmen, mit Erfolg: Demnach bewerteten 87 Prozent das Unternehmen als „sehr guten“ Arbeitgeber. 90 Prozent der Befragten gaben an, stolz darauf zu sein, für das Unternehmen zu arbeiten Beide Werte haben sich im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2024 um mehrere Prozentpunkte verbessert.

„Wir wollen Brita zu einer emotionalen Lifestyle-Marke weiterentwickeln. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren die Weichen gestellt und maßgebliche Investitionen getätigt. Die Bilanz gibt uns recht: Wir transformieren Brita aus einer Position der Stärke heraus“, sagt Inhaber und CEO Markus Hankammer.

Nachhaltige Ziele

Seit der Gründung sieht sich das Unternehmen geprägt von Pioniergeist, Innovationskraft und dem Anspruch, Verantwortung zu übernehmen – von den ersten handgefertigten Filtern über die internationale Expansion bis hin zur Verankerung von Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell. So hat sich Brita verpflichtet, bis 2050 das Ziel Net Zero zu erreichen. Der sogenannte Product-Impact gilt im Unternehmen als gleichberechtigte Steuerungsgröße neben Umsatz und Gewinn. Damit wird einerseits der eigene Carbon Footprint entlang der Wertschöpfungskette gemessen sowie der Fortschritt in Richtung Net-Zero-Emissionen. Andererseits wird auch der positive Effekt der Produkte sichtbar: Allein im Jahr 2025 konnten nach Unternehmensangaben durch die Nutzung von Brita-Produkten anstelle von Flaschenwasser weltweit 6,1 Milliarden Einwegplastikflaschen eingespart werden.

„Bei Brita denken wir weniger in Quartalen als vielmehr in Generationen. Das ist unser besonderes Verständnis von Verantwortung. So habe ich die Firma von meinem Vater übernommen, und so binden wir schon heute die dritte Generation in das Unternehmen ein“, sagt CEO Hankammer.