Hase-Gruppe
Korsukéwitz übernimmt Esmeyer
Seit 1980 ist das Unternehmen Esmeyer als Fachversand für Artikel aus den Bereichen Gastronomie, Catering, Einrichtungen, Büroküche, Cafeteria, Kantine und Betrieb am Markt aktiv. Es wurde bereits 1949 gegründet – damals mit Schwerpunkten rund um Bestecke, Geschirr, Glaswaren, Isoliergefäße, Tabletts und Küchenbedarf. Heute kümmern sich rund 60 Mitarbeiter auf mehr als 4.000 Quadratmetern eigener Logistikfläche um die Wünsche der Kunden.
Upgrade für den Markt
Nun wurde das Unternehmen von der Hase-Gruppe übernommen. Die Gruppe ist auf den Schwerpunkt Gastronomie- und Großküchenausstattung spezialisiert und bündelt unter anderem die Fachhandelsunternehmen Hase + Co, Otto Korsukéwitz sowie Timpe. Gruppen-Inhaber Philipp Trentmann sagt zu der Übernahme: „Wir haben mit der Hase-Gruppe einen neuen Schritt gemacht.“ Was für manche nach „Firma kauft Firma“ klinge, sei für ihn anders: „Für mich ist es ein Upgrade für den Markt, für unsere Kunden und für alle Menschen, die in der Branche arbeiten“, sagt Philipp Trentmann.
Die Unternehmer betont, dass er mit der Übernahme nicht einfach Umsatz erhöhen möchte: „Wir bauen ein System – gleiches Sortiment, andere Zielgruppe, größerer Markt.“ Zwar würden Esmeyer und Korsukéwitz viele ähnliche Produkte verkaufen, aber an andere Kunden. Nun gebe es weniger Konkurrenz im eigenen Haus, mehr Reichweite im Markt und mehr Stabilität für die Gruppe.
Substanz bringt Ruhe
Dabei geht es für Philipp Trentmann hier insbesondere um den Begriff „Substanz“, wie er hervorhebt: „Viele reden über Wachstum. Ich frage zuerst: Bleiben die Arbeitsplätze sicher? Lernen die Teams voneinander? Haben Kunden am Ende mehr Nutzen? Bei dieser Übernahme ist meine Antwort klar: ja.“ Trentmann habe früh gelernt, dass Größe ohne Plan keinen Sinn mache. Seine Schlussfolgerung: „Größe mit Substanz bringt Ruhe in stürmische Zeiten.“
In Zukunft soll es nach Einschätzung des Unternehmers mehr Verhandlungskraft im Einkauf geben sowie mehr Service vor Ort und mehr Lösungen aus einer Hand. Insgesamt kommt die Gruppe nun auf rund 80 Millionen Euro Außenumsatz.