Internorga 2025 / Teil 1
„Realistisch optimistisch“
In diesem Jahr gab es in Hamburg viel zu sehen. So seien Produktpremieren und Innovationen in einer noch nie dagewesenen Vielfalt zu sehen gewesen, wie Matthias Balz, Direktor der Internorga, die Highlights auf der Fachmesse Internorga beschreibt. Der Messeprofi fügt hinzu: „Das erfüllt uns mit großer Freude, betont die enge Partnerschaft zwischen allen Beteiligten und unterstreicht den hohen Stellenwert der Internorga für die gesamte Außer-Haus-Branche.“ Außerdem sei in den Messehallen eine Aufbruchstimmung spürbar gewesen und habe den Ausstellern und Besuchern ein begeisterndes Gesamterlebnis geboten.
Auch in den ersten offiziellen Ergebnissen spiegelt sich dieser positive Eindruck wider. Laut Veranstalter nahmen nach einer vorläufigen Hochrechnung vom letzten Messetag rund 85.000 Fachbesucher an der Messe teil, auf der sich 1.200 Aussteller präsentierten. Somit konnte die Internorga das Niveau von 2024 halten und bei den Besuchern um mehr als sechs Prozent zulegen. Marktforschungsergebnisse bescheinigten auf der Besucherseite eine hohe Zufriedenheit und eine klare Besuchsabsicht für 2026.
Kundenlösungen und Innovationen
Dementsprechend positiv fallen die meisten Internorga-Kommentare der Aussteller aus. So wurden laut Martin Ubl, Chief Marketing Officer (CMO) bei MKN, die Erwartungen mehr als erfüllt. „Insbesondere fand unsere neue Kochlinie mit vielen Innovationen, die neue Optima, großes Interesse, sodass unsere Erwartungen an den weiteren Verlauf unseres Geschäftsjahres, realistisch optimistisch sind.“ Zusammen mit den Innovationen in den letzten Monaten in allen Segmentbereichen konnte MKN nach Angaben von Ubl mehrere Rekordjahre hintereinander realisieren. „Dies zeigt, dass es gerade in etwas unsichereren Zeiten wichtig ist, in die Offensive zu gehen und in Kundenlösungen und Innovationen zu investieren. Dies haben wir intensiv getan. Im Nachmessegeschäft haben wir also jetzt alle Hände voll zu tun, was ein gutes Zeichen ist“, fasst der Branchenkenner zusammen.
Dass die Internorga 2025 einmal mehr ein inspirierender Branchentreffpunkt war, bestätigt Stefanie Scholl, Geschäftsführerin Scholl Apparatebau: „Die gute Organisation und die spürbar positive Stimmung haben es leicht gemacht, in den Austausch mit engagierten Akteurinnen und Akteuren der Branche zu kommen und zahlreiche qualitativ hochwertige Gespräche zu führen.“ Besonders beeindruckt war die Geschäftsführerin von der besonderen Energie auf der Messe: „Man spürt, wie sehr die Branche in Bewegung ist und gemeinsam an zukunftsorientierten Lösungen arbeitet.“ Für Scholl war die Internorga deshalb die geeignete Plattform, um das Sortiment einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren und wertvolle alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.
Stimmung positiv entwickelt
Als vollen Erfolg bezeichnet Jochen Schneider, CEO Schneider, die diesjährige Hamburger Messe. Neben Gesprächen mit vielen Bestandskunden habe es auch die Möglichkeit gegeben, Neukundenkontakte zu generieren. „Unser neues Konzept der Produktpräsentation kam bei den Besuchern sehr gut an und wir konnten neben unseren altbewährten Topsellern auch unsere Neuheiten zeigen. Unser gesamtes Vertriebsteam national war an allen Tagen am Stand, was auch die Wichtigkeit der Messe in Hamburg für uns aufzeigt“, betont Schneider, der durch die vielen Gespräche den Eindruck gewonnen hat, dass sich die Stimmung in der gesamten Branche positiv entwickle. „Nach einem guten Jahresbeginn hoffen wir sehr, dass sich dieser Trend und die steigende Nachfrage nach unseren Fachgeräten weiter fortsetzt. Wir blicken daher zuversichtlich in das Jahr 2025“, hebt der Großhändler hervor.
André Becker, Verkaufsleiter Mank, bestätigt ebenfalls viele gute Gespräche und einige Anfragen, die von der Internorga mitgenommen wurden. „Wir hoffen jetzt, dass daraus Aufträge werden“, betont Becker. Es seien viele konkrete Fragen gestellt worden, zu denen der Vertrieb individuelle Lösungen angeboten habe, die nun über den Fachhandel abgewickelt würden. Für die Besucher seien insbesondere die individuelle Gestaltung von Servietten mit eigenem Logodesign sowie aktuelle Saisonware für das Frühjahr und Ostern die wichtigsten Themen gewesen.
Sehr großer Besucherandrang
Grund zur Freude gab es auch auf dem Stand von Hobart. So hat die Messe für Geschäftsführer Manfred Kohler die Erwartungen mehr als erfüllt: „Wir hatten einen sehr großen Besucherandrang, und konnten so einem breiten Fachpublikum unsere Innovationen präsentieren.“ Eine der größten Herausforderungen, denen sich die Industrie stellen müsse, sei der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel. Dafür stellte Hobart unter anderem die neue Bandspülmaschine Flow-Linie mit dem KI-gestützten Feature Smart Vision Control vor. „Das Spülgut wird erkannt, der Schmutzeintrag ermittelt und die Maschinenparameter werden dann auf das Spülgut automatisch angepasst. Dadurch wird das hygienische Spülergebnis sichergestellt und die Ressourcenverbräuche optimiert“, beschreibt Kohler die Technik. Und auch sein Ausblick passt dazu: „Wir sind aufgrund des Interesses auf der Messe seitens Endkunden, Fachplanern und Fachhändlern sehr zufrieden. Die generelle Stimmung im Markt lässt uns positiv in das Jahr 2025 blicken und wir sind der festen Überzeugung, dass 2025 erfolgreich werden wird.“
Als vollen Erfolg bezeichnet Salvatore Russo, General Manager Unox Deutschland, die Veranstaltung. Besonders erfreulich sei der Launch des neuen Speed Ofens „Speed Pro Compact“ gewesen, der bei den Messebesuchern durchweg positive Resonanz hervorgerufen habe. „Die hohe Qualität unseres neuen Produkts wurde vielfach bestätigt und stieß auf großes Interesse“, hebt Russo hervor. Auch in Bezug auf die Kontaktanzahl wurden seine Erwartungen deutlich übertroffen – „wir konnten zahlreiche hochwertige Gespräche führen und wertvolle neue Kontakte knüpfen“. Deshalb blickt der Ofenbauer sehr zufrieden auf die Internorga 2025 zurück und freut sich bereits auf das nächste Jahr.
Zuversicht für das Messenachgeschäft
Marc Reichling, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Hupfer, kann nach den guten Messegesprächen sowohl mit Betreibern und Gastronomen als auch mit Fachhändlern zuversichtlich auf das Messenachgeschäft blicken: „In allen Segmenten, ob Care oder Business, drückt der Schuh – mit teilweise sehr hohem Investitionsstau in Heimen und Kliniken. Hier haben wir sehr effiziente Lösungen, ohne dass die Betreiber mit hohem Invest ihre Küchenlogistik teuer umkrempeln oder gar eine Küche umbauen müssen.“ Zwar habe die Messe traditionell kaum einen großen Einfluss das laufende Geschäftsjahr, das bei Hupfer am 31. März endet. Doch nach einem sehr guten letzten Geschäftsjahr geht der Geschäftsführer zwar nicht euphorisch, aber dennoch vorsichtig optimistisch in das neue Jahr.
Beeindruckt von der Internorga zeigt sich Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing von Cool Compact, der so viele Besucher wie zuletzt vor Beginn der Corona-Pandemie am Messestand begrüßen konnte. Darunter seien auch fast alle wichtigen Fachhandelspartner und Planer gewesen. Dabei waren die Signale aus dem Fachhandel und der Planung durchaus positiv, wie Lindauer feststellt: „Sicher gibt es Teilbereiche, zum Beispiel die klassische Individualgastronomie, in welcher der Jahresverlauf schwieriger als in den Vorjahren sein wird. Aber in unserem Hauptsegment, der Projekteinrichtung im Bereich Gemeinschaftsverpflegung und Hotel, gehen wir weiterhin von einem guten Verlauf des Jahres 2025 aus.“
Grund für die positive Stimmung am Cool-Compact-Stand waren auch die Neuerungen für das laufende Jahr, die erstmals auf der Innovationsbühne präsentiert wurden. „Hier stellte unser Anwendungsberater Thomas Scheinemann die kleinen und großen Neuheiten vor, wobei sein Blick als Koch immer auf dem praktischen Nutzen für die Anwender lag. Unser Highlight war – unter anderem – unsere neue Kühlstellen-Regelung Frigos-Pro, die ab Spätsommer in allen Baureihen eingesetzt wird und für Einsparungen im Energiebereich sorgt.“
Vorsichtig optimistisch
Über eine „sehr erfolgreiche Internorga mit sehr guter Besucherzahl und durchweg positiver Resonanz“ kann auch Johannes Wilhelm, Geschäftsführender Gesellschafter Ascobloc, berichten. Dabei bezeichnet er die wahrgenommene Investitionsstimmung der Kundschaft mit „vorsichtig optimistisch“. Die neuen Produkte auf dem Messestand fanden laut Wilhelm große Beachtung bei den Besuchern. Als Beispiel nennt er die neue Induktions-Kochtechnik, die über eine automatische Begrenzung der Anschlussleistung bei punktuell voller Boost-Funktion verfügt, was genau die aktuellen Kundenbedürfnisse aufgreife. „Der neue Pasta-Kocher setzt ebenfalls neue Maßstäbe mit seinem gutem Aufheizverhalten trotz außenliegender Heizkörper“, fügt Johannes Wilhelm hinzu. Überraschen konnte das Unternehmen aus Dresden die Besucher mit den neuen Kühlzellen als „konsequente Weiterentwicklung“ des Kühltechnikprogramms. Nicht zuletzt kamen auch alle Schnitzel-Fans voll auf ihre Kosten, nachdem die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Reindlinger bekanntgegeben wurde (siehe Seite 16). „Die Qualität der Schnitzel hat alle begeistert. Für uns also durchweg eine gute Messe“, fasst Wilhelm zusammen.
Ein kleines Jubiläum konnte Michael Wester, Geschäftsführer Bartscher, mit der inzwischen 60. Internorga-Beteiligung des Unternehmens feiern. Dabei wurde nach seiner Einschätzung die Erwartungen mit einer deutlichen Steigerung im Hinblick auf die erfassten Messekontakte im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr als erfüllt. „Die Internorga ist für uns eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch mit unseren Kunden und deswegen der richtige Ort, um unsere Neuheiten und Highlights – zum Beispiel unseren neuen Snackjet 500, den 20er-Combidämpfer Gigastream, die weiterentwickelte Combidämpfer-Serie Silversteam 2 und unser erweitertes Kaffeevollautomatensortiment zu präsentieren“, fasst Wester zusammen. Nicht zu vergessen sei die positive Resonanz auf die MDI-Steuerung, die inzwischen in vielen weiteren Produkten des Unternehmens verbaut werde. Insgesamt sieht Michael Wester positiv auf die kommenden Monate: „Aufgrund der erhöhten Anzahl der erfassten Messeleads und des guten Feedbacks zu unseren Neuheiten rechnen wir kurzfristig auch im Inland mit einem guten Messenachgeschäft und einer leichten Marktbelebung.“
Automation in der Profiküche
Nach Einschätzung von Martin Braun, Leiter Projekte bei B-Pro Catering Solutions, seien sowohl Quantität als auch Qualität der Messegespräche gut bis sehr gut gewesen. „Im Fokus stand für uns die strategische Ausrichtung von B-Pro auf die Automation in der Großküche, speziell im Bereich der Patienten-Tablettportionierung“, hebt Braun hervor. Der Hersteller zeigte dabei auf der Messe das automatisierte Einräumen der fertig konfektionierten Patiententabletts in einen Tabletttransportwagen mit Hilfe zweier Roboter. „Dieser Teil des Tablettierungsprozesses ist für den Menschen der ergonomisch anspruchsvollste, und die Resonanz, auf die wir kundenseitig gestoßen sind, gibt uns recht“, freut sich der Branchenexperte. Nach den Erfahrungen auf der Internorga hat Martin Braun Anlass zur Hoffnung, „dass sich das Geschäftsjahr 2025 vielleicht doch, trotz anhaltender schwieriger Rahmenbedingungen, besser entwickelt, als allgemein erwartet“.
Dass für Günther Bosshammer, Geschäftsleitung Dynamic Professional, die Internorga 2025 erfolgreich war, lag unter anderem an den vielen Besuchern und Fachhändlern am Messestand. Im Mittelpunkt der Gespräche standen vor allem die Neuheiten des Herstellers, beispielsweise der Easymix als echte Arbeitserleichterung für die Profiküche, die vier neuen Modelle der SMX-Serie, der neue Master-Mixstab 35 cm sowie die Gemüseschneider-Kutter-Kombination mit zwei Geschwindigkeiten. „Mit den vielen Neuheiten haben wir wieder einmal gezeigt, dass wir uns um ganz viele Probleme in der Küche kümmern und alle Bereiche der Gastronomie ansprechen. Der Fachhandel hat erkannt, dass wir ein Partner mit großem Potenzial sind“, fasst der Kleingeräteexperte zusammen, der nach der Messe „positiv in dieses Jahr und die Zukunft“ blickt.
Fokus auf Neuheiten
Viele gute Fachgespräche konnten Clemens Hardering, Vertriebsleiter Saro Gastro-Products, und sein Team am Stand führen – sowohl mit Saro-Händlern als auch mit Gastronomen aus ganz Deutschland. „Der neue Messestand ist gelobt worden und auch das Konzept“, sagt Hardering, da das Unternehmen nun den Fokus ausschließlich auf die Neuheiten legt, aber auch bewusst eine fokussierte Auswahl an Geräten mitgenommen hat, die alle Themen rund um den neuen Katalog ansprechen soll. Besonders die Pro-Serie mit den neuen Kühlgeräten wie dem neuen Barkühlschrank mit Glastüren und Schubladen sowie die neue Counter-Top-Kühlung seien sehr gefragt gewesen. Im Thermikbereich habe man für die Black-Line-Standgeräte ebenfalls positives Feedback bekommen. „Wir merken, dass gerade im Bereich der offenen Küchen inzwischen nicht nur die Funktionalität im Fokus steht, sondern auch ein ansprechendes Design immer mehr Anklang in der Küche findet“, hebt Hardering hervor.
Nach seiner Einschätzung war in diesem Jahr definitiv ein großes Interesse der Kunden vorhanden und innerhalb der Branche hoffe man nun auf ein besseres Jahr. „Vieles hängt auch mit den äußeren Faktoren zusammen, beispielsweise Entscheidungen auf politischer Ebene“, hebt der Vertriebsleiter hervor. Dennoch hofft Hardering, dass der Eindruck, den die Händler vom Messestand mitgenommen haben, die Partnerschaft mit Saro stärke und langfristig zu beidseitigem Erfolg führe.
Vielfältige Projekte und Ideen
Ein sehr positives Fazit zur diesjährigen Internorga zieht Edgar Hanken, Verkaufsleiter Hagola: „Unsere Erwartungen wurden hier nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Das interessierte Fachpublikum mit vielfältigen Projekten und Ideen war insgesamt sehr positiv gestimmt und hat dies auch so kommuniziert – uns wurde von allen Kunden eine gute und positive Stimmung am Markt berichtet.“ Aufgrund der sehr guten Resonanz der Besucher und der – entgegen aktuellen Wirtschaftsprognosen – kommunizierten guten Stimmung am Markt geht der Branchenkenner auch positiv in das Messe-Nachgeschäft. Hier habe man auch schon einige spannende Projekte mit Kunden besprechen können. „Insgesamt hoffen wir, dass wir im Verlauf des Jahres – und auch im Messe-Nachgeschäft – das Vorjahresniveau halten oder sogar verbessern können“, blickt Hanken voraus.
Themenschwerpunkte am Messestand waren unter anderem die Digitalisierung und die Effizienz in der Gastronomie. „Mit unseren neuen digitalen Steuerungen, deren intuitiver Funktionalität und den vielseitigen Vernetzungsmöglichkeiten waren wir hier absolut im Trend“, sagt der Verkaufsleiter. Auch das digitale Smartmix-Modul zur Unterstützung beim Cocktailmixen sei wie gemacht für diese Themen gewesen – leckere Cocktails, schnell und professionell gemixt, auch für Nicht-Fachkräfte in der Gastronomie einfach zu bedienen. „Außerdem lässt sich grundsätzlich feststellen, dass das Thema Getränke – zumindest für uns – auf der Internorga deutlich wichtiger ist als noch vor einigen Jahren, da der Bäckerbereich hier an Bedeutung und Zulauf verliert“, hebt Edgar Hanken hervor.
Großes Besucherinteresse
Laut Georg Schmitt, Export Manager Henkelman, wurden die Erwartungen an die Hamburger Messe erfüllt. Die wichtigsten Themen mit Besuchern und Fachhändlern waren die neuen Maschinen Aura und die Marlin 50. „Die Maschinen stießen auf sehr großes Interesse und wir erwarten, dass alle Anfragen auch zu Aufträgen werden. Diese leiten wir an unsere Fachhändler weiter, da wir kein Direktgeschäft machen – somit unterstützen wir nach der Messe aktiv unsere Partner“ betont Schmitt. In der Hoffnung, dass in Deutschland bald auch politische Klarheit geschaffen werde, damit die Branche wieder vorausschauend planen könne, geht das Unternehmen erwartungsvoll auf die Fachmesse Iffa, die vom 3. bis 8. Mai in Frankfurt am Main stattfindet.
Eine gute Messe verzeichnet auch Christoph Schumacher, Verkaufsleiter Deutschland Virtus Group: „Unsere Erwartungen sind erfüllt worden. Die helle, offene und einladende Standpräsentation hat den Fachhandel offensichtlich angesprochen und auch auf unseren Stand geführt.“ Im Fokus der Messepräsentation stand die neue Combidämpfer-Serie mit drei verschiedenen Modellen sowie das Thema Kühlzellen. „Das Vertriebsteam hat durch die Messekontakte und die neuen Kataloge genug Anfragen, um uns als Virtus Group weiter in Deutschland zu etablieren“, blickt Schumacher auf die kommenden Monate.
Das Ziel von Tobias Harmuth, MBM-Vertriebsleitung D-A-CH, war es, für MBM nach über zehn Jahren wieder eine Sichtbarkeit auf der Internorga zu haben und Kontakte zu neuen Händlern zu knüpfen und deren Interesse zu wecken. „Hier sind meine Erwartungen voll erfüllt worden“, fasst Harmuth zusammen. Darüber hinaus erwartet der Vertriebsexperte vom Messenachgeschäft den weiteren Ausbau der Geschäftsbeziehungen sowie die weitere Sichtbarkeit der Marke MBM auf dem deutschen Markt.
Viele intensive Gespräche
Außerhalb der Technik-Hallen hat sich das Unternehmen Isi Deutschland im Genuss-Garten des Unternehmens Hack in Halle A1 präsentiert. Dennoch waren laut Geschäftsführer Thomas Saatz „die Erwartungen an die Internorga wie immer hoch, wurden aber voll erfüllt“. Das Team habe viele intensive Gespräche mit Bestandskunden und neuen Kontakten führen können. Das habe auch daran gelegen, dass man erstmalig Teil des Genuss-Gartens war. „Hier haben wir unsere Konzepte rund um die Isi-Produktpalette sowie deren flexible Einsatzmöglichkeiten in der Praxis gezeigt“, erläutert Saatz. Als besonderes Highlight bezeichnet der Geschäftsführer die starke gastronomische Präsenz im Restaurant des Genuss-Gartens: Rund zwei Drittel der servierten Gerichte seien mit der Isi-Technik veredelt worden. „Dies zeigt, dass unsere Technik mittlerweile in allen gastronomischen Konzepten – von High-End bis Convenience – fest etabliert ist“, hebt Saatz hervor. Auch bei vielen anderen Messeausstellern sei die Technik im Einsatz gewesen, was ihre Bedeutung unterstreiche. Deshalb erwartet Thomas Saatz auch, dass das Nachmessegeschäft erfolgreich verläuft: „Erste Abschlüsse konnten bereits erzielt und weitere Termine vereinbart werden. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 rechnen wir mit einer stabilen und guten Entwicklung.“