Internorga 2012

Weniger Besucher, gute Stimmung

Laut vorläufigem Schlussbericht sanken die Besucherzahlen der Internorga 2012 erstmals seit Jahren unter die 100.000-Marke, während die Intergastra in Stuttgart stramm auf diese Marke zumarschiert. Dennoch loben viele Aussteller die hohe Qualität der Fachbesucher und die Veranstalter die gute Stimmung sowie die große Investitionsbereitschaft im Außer-Haus-Markt.

 

GastroSpiegel, 15.03.2012 – Die Stimmung während der diesjährigen Internorga war seltsam gemischt. Während viele Aussteller zufrieden waren, machten einige Anbieter Ihrer Unzufriedenheit Luft. Dies lag zum einen an der zurückgehenden Besucherzahl, aber auch an der Besucherfrequenz in einigen Messehallten. Insgesamt kamen knapp 100.000 Besucher aus dem In- und Ausland nach Hamburg, 2009 waren es noch 103.000, 2010 und 2011 knapp über 100.000.

 

Gute Noten erhält die Messe aber von den Besuchern. 92 Prozent geben an, dass Ihnen die Veranstaltung sehr gut oder gut gefallen hat, und 74 Prozent wollen die Fachmesse bestimmt oder wahrscheinlich wieder besuchen. Bei nahezu allen Besuchern (93 %) wurden die Erwartungen mindestens erfüllt, bei mehr als einem Drittel sogar übertroffen.

 

Insgesamt zieht die Hamburger Messegesellschaft ein durchweg positives Fazit, ebenso wie viele Aussteller. Der Grund ist klar: Die Stimmung im Außer-Haus-Markt ist weiterhin gut und viele Hoteliers und Gastronomen zeigen sich investitionsfreudig. So sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress: „Die Internorga hat ihr hohes fachliches Niveau noch einmal gesteigert und dem Außer-Haus-Markt als wichtigster Branchentreff und internationale Kommunikationsplattform der Spitzenklasse wertvolle Impulse gegeben.“

Positiv fällt auch das Resümee des Ausstellerbeirats und des Veranstalter-Ausschusses aus. Christian Strootmann, Vorsitzender Austellerbeirat und Sprecher des Vorstands BHS Tabletop, sagt: „Die Internorga hat ihre Stellung als Leitmesse bestätigt. Sehr erfreulich ist, dass die Aussteller in allen Segmenten des Außer-Haus-Marktes eine durchweg positive Stimmung feststellen konnten.“ Auch Georg Weber, Geschäftsführer MKN und Gewinner des Zukunftspreises 2012 in der Kategorie Top-Runner Angebot Technik und Ausstattung, betont: „Wir sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden.“ In den Chor der Zufriedenen stimmt auch Ralph Kölch, Leiter Business Unit Deutschland Winterhalter Gastronom, ein: „Wir konnten ein hohes Besucheraufkommen verzeichnen und sind mit der Internorga äußerst zufrieden.“ Ebenfalls zufrieden ist Sheila Rietscher, Marketingleiterin Kahla Porzellan: „Unsere Neuheiten wurden von den Fachbesuchern hervorragend angenommen.“ Eine positive Stimmung vertritt auch Thomas Gruschinski, Geschäftsführer Gram Deutschland: „Wir sind das erst Mal seit zehn Jahren auf der Internorga und sind sehr zufrieden. Unser Standort in der Halle B6.1 wurde stark frequentiert und wir konnten viele Fachgespräche auf hohem Niveau führen.“

Die nächste Internorga öffnet vom 8. bis 13. März 2013 auf dem Hamburger Messegelände.

Fotos: Messe Hamburg

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((Projekt))

GastroSpiegel 03-2012 / Analyse & Meinung / Seite 16-17

 

 

 

((Dachzeile))

GGKA-Superpartner

 

((Überschrift))

 

 

((Vorspann))

Bereits zum 13. Mal hat der im GGKA organisierte Fachhandel für Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung seine Lieferanten bewertet. Viele alte Bekannte spielen vorne mit – und einige starten durch.

 

((Lauftext))

Es war ein ganz entspannter Abend im Flughafen Stuttgart. Unter dem „Roten Baron“, dem an der Decke des Flughafens hängenden rote Doppeldecker, wurden die diesjährigen Superpartner geehrt. Wie immer wurden in jeder Kategorie die Top-3 aufgerufen und erhielten aus der Hand von GGKA-Vorstand Rudolf Lacher die Urkunde.

 

Bei den „Maschinen und Geräten“ gab es zunächst keine Überraschung. Erneut errang Wessamat Eismaschinenfabrik wie bereits vor zwei Jahren den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte ebenfalls Feuma Gastromaschinen. Auf den dritten Platz stieg Animo auf, knapp vor dem zuletzt drittplatzierten Unternehmen Gebr. Graef. Die Durchschnittsnote aller 31 Unternehmen dieser Kategorie liegt bei 2,63 und damit geringfügig besser als 2010. Für Überraschung sorgten drei Unternehmen in der Kategorie: So kletterte Komet von 17 auf 6, Vaihinger von 16 auf 8 und Thermoplan von 25 auf 14.

 

((Zwischenzeile))

Scholl wieder Spitze

 

((Lauftext))

In der Kategorie CNS-Möbel mit 16 Unternehmen gelangte die Scholl Apparatebau nach einem kleinen Aussetzer vor zwei Jahren wieder auf den ersten Platz. Von Platz 3 auf Platz 2 konnte sich Hupfer verbessern und verwies den vorigen Gewinner Blanco CS auf Platz 3. Die Firma Klaus Großküchen wurde zwar als beste beurteilt; da aber insgesamt zu wenige Beurteilungen vorlagen, konnte das Unternehmen nicht bewertet werden. Insgesamt wurden in dieser Kategorie 15 Unternehmen mit durchschnittlich 2,53 bewertet. Damit wurden diese Lieferanten deutlich besser beurteilt als 2010.

 

Seit 2006 gehört Meiko Maschinenbau in die Spitzengruppe der Lieferanten in der Kategorie Großgeräte. 2012 schaffte es Meiko nun auf Platz 1. Daneben kehrte Winterhalter mit Platz 2 nach dem Jahr 2000 wieder in die Top-3-Gruppe zurück. Den 3. Platz belegt der Vorjahressieger Viessmann Kältetechnik und belegt somit seit 2004 ohne Unterbrechung einen Platz unter den besten drei. Die 24 bewerteten Unternehmen erreichten eine deutlich verbesserte Durchschnittsnote von 2,6. Der Überraschungsaufsteiger ist Elro Großküchen und von Platz 18 auf 5 vorgerückt, das ist eine Verbesserung um insgesamt 13 Plätze.

 

((Zwischenzeile))

Schönwald überholt Bauscher

 

((Lauftext))

Unterhaltsam wurde es in der Kategorie „Porzellan, Glas und Bestecke“. Als der zweite Platz ausgerufen wurde, wollte Schönwald-Vertriebsleiter Rudolf Wanderer bereits zur Bühne, doch er wurde gestoppt. Denn erstmals belegte das Unternehmen den ersten Platz – als bisher mehrfacher Zweiter. Die Marke Bauscher wurde auf den zweiten Platz verwiesen. Noch 2010 und 2008 war die Platzverteilung zwischen den beiden BHS-Tabletop-Marken umgekehrt. Den dritten Platz nimmt Solex Trading ein. Die 27 Lieferanten erreichten eine Durchschnittsnote von 2,61 und sind damit 2012 die einzige Gruppe, die schlechter bewertet wurde als 2010.

 

Ohne Überraschungseffekt in der Spitzengruppe fiel die Bewertung in der Gruppe Küchen- und Serviergeräte aus. Wie immer seit 1998 gewann Wüsthof Dreizackwerk diesen Gruppenvergleich. Den 2. Platz verteidigte Victorinox und auch der 3. Platz ging unverändert an Friedr. Dick. Die größte Lieferanten-Gruppe mit 34 Anbietern erreichte die Durchschnittsnote 2,52 und damit auch dieselbe Wertung wie 2010. Völlig abgestürzt sind in der Kategorie Gastrolux (von 3 auf 22) und Fissler (von 4 auf 21).

 

Weitere Informationen und Fotos von der Preisverleihung auf den Seiten 32-33

((Lauftext Ende))

 

 

((Kasten-1))

((Überschrift))

Über die Superpartner-Auszeichnung

 

((Lauftext))

Alle Lieferanten werden – je nach ihrem Sortimentsschwerpunkt und damit jeweils nur ein Mal – fünf Sortimentsgruppen zugeordnet und analog zum Schulnotenschema in sieben Kriterien beurteilt. 924 Einzelbeurteilungen wären von jedem Handelsunternehmen maximal auszufüllen, wenn jeder alle Lieferanten bewertet hätte. Wegen des Umfangs wurde die Umfrage auf vier Monate verteilt. Die einzelnen Kriterien wurden überdies unterschiedlich – je nach der Bedeutung für den Fachhandel – gewichtet. Es handelt sich damit um die umfassendste Umfrage der Branche, mit überraschenden Ergebnissen.

((Kasten-1 Ende))

 

 

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